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Immagine di Alex Kalinin

Die Meridiane – Energieautobahnen deines Körpers

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind Meridiane wie unsichtbare Autobahnen, auf denen die Lebensenergie – das Qi – durch den Körper fließt. Diese Energiebahnen verbinden Organe, Muskeln, Haut und Geist miteinander und sorgen für ein harmonisches Gleichgewicht im gesamten Organismus.

 

Es gibt zwölf Hauptmeridiane, die jeweils einem Organ zugeordnet sind – wie z. B. Lunge, Herz, Leber oder Niere – sowie acht Sondermeridiane. An den Meridianen liegen spezifische Akupunkturpunkte, über die der Energiefluss beeinflusst und reguliert werden kann.

 

Wenn der Energiefluss blockiert ist – durch Stress, Krankheit oder emotionale Belastung – entstehen Beschwerden oder Schmerzen. Durch gezielte Stimulation bestimmter Punkte, z. B. mit Akupunktur oder dem Current Puncture, können diese Blockaden gelöst und das Qi wieder frei zum Fließen gebracht werden.

 

Ein freier Energiefluss bedeutet Gesundheit, Wohlbefinden und innere Balance.

  • Yin-Meridian

  • Element Metall

  • Zugehöriges Organ: Lunge

  • Partnermeridian: Dickdarmmeridian

  • Verlauf: Brust → Schulter → Innenseite Arm → Daumen

  • Startpunkt: LU 1 (Zhongfu)

  • Endpunkt: LU 11 (Shaoshang)

  • Funktion: Qi-Verteilung, Atmung, Haut, Abwehrkraft (Wei-Qi)

  • Öffnet sich in: Nase

  • Kontrolliert: Haut & Körperoberfläche

  • Speichert: das Körper-Qi (Zong-Qi)

  • Emotion: Trauer, Loslassen

  • Disharmonie: Husten, Kurzatmigkeit, Hautprobleme, Schwitzen, Engegefühl

  • Psycho-emotional: Klarheit, Abgrenzung, innere Ordnung

  • Uhrzeit: 3–5 Uhr (Maximale Energie)

Der Lungenmeridian in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)


Atmung, Abwehrkraft und Lebensenergie

In der Traditionellen Chinesischen Medizin steht der Lungenmeridian für weit mehr als nur die körperliche Atmung. Er spielt eine zentrale Rolle bei der Verteilung von Qi (Lebensenergie) und der Stärkung des Wei-Qi – der körpereigenen Abwehrkraft. Der Verlauf des Meridians beginnt im Brustraum, zieht über die Schulter und die Innenseite des Arms bis hin zum Daumen. Er ist direkt mit der Lunge verbunden, beeinflusst jedoch auch die Haut, die Schleimhäute sowie das Immunsystem. Deshalb wird er häufig bei Beschwerden wie Husten, Atemnot, Hauterkrankungen oder Erschöpfungbehandelt. Auf emotionaler Ebene steht der Lungenmeridian für Trauer, Loslassen und innere Klarheit. Ein gestörter Energiefluss kann sich durch Engegefühl in der Brust, Atembeschwerden oder depressive Verstimmungen bemerkbar machen. Durch die gezielte Stimulation von Akupunkturpunkten – insbesondere Lunge 1 (Zhongfu), einem wichtigen Alarmpunkt – kann das Qi harmonisiert, die Atmung erleichtert und das Immunsystem gestärkt werden. Ein freier und ausgeglichener Lungenmeridian bringt Leichtigkeit, Schutz und neue Lebensenergie.

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